Auf dem Foto ist ein Taschenrechner, sowie ein blaues Sparschwein mit einer Sonnenbrille zu erkennen. 

LEADER-Förderungen

LEADER-AktionsGruppe Moselfranken

Das Gebiet der LAG Moselfranken

Das Gebiet unserer LAG Moselfranken umfasst die Verbandsgemeinden Konz und Trier-Land sowie Teile der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell im Landkreis Trier-Saarburg (Rheinland-Pfalz). Die Region liegt unmittelbar an der Grenze zum Großherzogtum Luxemburg und zum Saarland.

Der Name ‚Moselfranken’ bezieht sich auf das gemeinsame sprachliche Kulturerbe, den moselfränkischen Dialekt, der neben der hochdeutschen Schriftsprache traditionell in unserer Region gesprochen wird. Zwar reicht der moselfränkische Sprachraum weit über das LAG-Gebiet hinaus, doch ist der mosel­fränkische Dialekt ein so starkes Verbindungselement, dass der Begriff Moselfranken auch das grenzübergreifende Denken und Handeln im LAG-Gebiet verdeutlicht.

Charakteristika von Moselfranken:

  • dünnbesiedelter ländlicher Raum: 505 qkm, rd. 79.000 Einwohner bei 149 Einwohner je qkm; 39 Gemeinden und 2 Städte: Konz und Saarburg.
  • europäische Kernlage im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Luxemburg: starke kulturelle Gemeinsamkeiten (Historie, moselfränkische Sprache) und wirtschaftliche Beziehungen zu benach­bartem Luxemburg und Lothringen.
  • geologische & geomorphologische Vielfalt: 4 Flüsse Obermosel, Saar, Sauer und Kyll; Plateaus von Saargau und Fidei; im Südwesten: devonische Schiefer; im Norden und Osten: Muschelkalk / Keuper; in Mitte: Buntsandstein, in Tälern: quartäre Flussschotter.
  • wechselvolle Historie: Spuren aus Stein-, Bronze- u. Eisenzeit; Besiedlungskontinuität seit den keltischen Treverern; enorme Prägung durch die 300-jährige Hochkultur der Römer (Weinbau, Straßensystem, Bauten).
  • angepasste Landnutzungen: Wald auf Buntsandstein; Landwirtschaft auf ebenen Muschelkalk- und Keuperböden; Weinbau an südexponierten Talflanken von Obermosel, Sauer u. Saar; Streuobstwiesen um Dörfer und in Hangbereichen.
  • vielfältige Landwirtschaft: breite Palette an regionalen Produkten (Wein, Viez, Edelbrände, Fleisch- und Wurstwaren, u.a.) durch Nebeneinander von Weinbau, Ackerbau, Grünlandwirtschaft, Streuobstwiesen und Viehhaltung.
  • zwei Wein-Terroirtypen: Schiefer-Steilhänge der Saar mit rassigen, fruchtigen Rieslingweinen (mehrere weltberühmte Spitzenlagen); flachere Muschelkalkböden an Obermosel und Sauer mit trockenen Burgundersorten und Elbling, eine Rarität im deutschen Rebsortenspektrum.
  • hohes Potenzial für Kultur- und Radtourismus: mit Radwegen bestens erschlossene Flusstäler; einmalige Kulturlandschaft mit vielen Kulturdenkmälern.


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